Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Verfügbarkeit von Aufzügen erhöht

Die Digitalisierung hat längst auch die Aufzugbranche erfasst. So starteten Kone und IBM bereits im vergangenen Jahr eine Allianz.

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Die 24/7 Connected Services von KONE ermöglichen eine vorausschauende Wartung, wodurch die Verfügbarkeit von Anlagen steigt. (Foto: © Kone)

Mithilfe des Internets der Dinge (engl. Internet of Things, IoT) und der "Watson IoT Platform" von IBM entwickeln sie neue Services und Produkte, die die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit von Aufzügen optimieren.

Das Ergebnis sind die 24/7 Connected Services, die Kone nun auch auf der Interlift präsentierte. In einer immer stärker vernetzten Welt wünschen sich Betreiber mehr Transparenz und Informationen rund um ihre Anlagen. Die Antwort auf diese Anforderung sind die 24/7 Connected Services, die als Bestandteil der Wartungslösung Kone Care eine neue Ära in der Aufzugwartung einläuten.

Cloudbasierte IoT-Technologie "Watson"

Kone nutzt hierzu die cloudbasierte IoT-Technologie "Watson" von IBM, um Daten von diversen Anlagensensoren zu sammeln. Bei aktuellen Kone -Anlagen etwa können über 200 Parameter berücksichtigt werden, von statistischen Zustandsmeldungen bis hin zu kritischen Sicherheitsmeldungen – und das rund um die Uhr.

Watson führt dabei einen stetigen Soll-Ist-Abgleich der Daten durch, ein Algorithmus ermittelt dabei für jede Anlage Erfahrungswerte. "Weicht der Ist-Zustand davon ab, können wir proaktiv Maßnahmen ergreifen", sagt Olaf Torney vom Technical Field Support Kone.

Störungen vermeiden, Fahrkomfort verbessern

HandwerkMit der Einführung der 24/7 Connected Services startet das Unternehmen somit in ein neues digitales Zeitalter. "Durch die Zusammenarbeit mit IBM sind wir in der Lage, unseren Kunden erweiterte Servicelösungen wie die vorausschauende Wartung von Anlagen anzubieten", erklärt Franz Ansorge, Produktmanager Service bei Kone.

"Anhand der von Watson analysierten Daten können wir zum Beispiel sicherheitsrelevante Anlagenkomponenten rund um die Uhr überwachen. Zudem können wir erkennen, wie hoch die Auslastung von Aufzügen ist. Dann können unsere Servicetechniker vorausschauend handeln und eingreifen, um den bestmöglichen Fahrkomfort zu garantieren oder um Ausfällen vorzubeugen."

Geringere Stillstandzeiten

Betreiber haben durch die 24/7 Connected Services jederzeit eine Übersicht über den Status ihrer Aufzüge, zudem profitieren sie von geringeren Stillstandzeiten und einer höheren Verfügbarkeit ihrer Anlagen. "Durch das Internet der Dinge können wir die Wartung und Instandhaltung von Aufzügen auf eine qualitativ neue Stufe stellen", freut sich Jochen Kramer, Geschäftsbereichsleiter Service bei Kone.

Kramer ist überzeugt davon, dass die innovativen Datendienste in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen werden: "In einer urbanisierten Welt hängt vieles davon ab, wie der Personenverkehr organisiert ist. Davon profitieren sowohl unsere Kunden als auch die Anlagennutzer. Insofern sind die 24/7 Connected Services eine ideale Ergänzung unserer Wartungslösung Kone Care, in deren Rahmen sich unsere Servicetechniker individuell und persönlich um die Anlagen unserer Kunden kümmern."

Aufzüge "sprechen" mit Watson

Doch wie funktionieren die 24/7 Connected Services in der Praxis? Ganz einfach: als kontinuierliche Kommunikation zwischen dem IoT-System Watson und den damit verbundenen Aufzügen. Das kann man sich jetzt sogar anhören – denn um aufzuzeigen, wie die Anlagen aus der Ferne überwacht und Statusmeldungen analysiert werden können, haben Kone und IBM die Rohdaten der Anlagensensoren in menschliche Sprache übersetzt.

Was nach Zukunftsmusik klingt, ist in Wahrheit die Revolution der Aufzugwartung – auf machineconversations.kone.com finden sich Beispiele aus aller Welt.

www.kone.de

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