Mittwoch, 23. Mai 2018
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Neue Etagenanzeige-Technologie von SafeLine

Ein eigenständiges Etagenanzeigesystem ganz ohne bewegliche Komponenten – wie ist das möglich? Erfahren Sie die Hintergründe der Zusammenarbeit, die diese Technologie möglich machte.

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Das IPS (Independent Positioning System) ist nicht größer als die Unterseite einer Kaffeetasse. (Foto: © SafeLine)

Das IPS (Independent Positioning System) ist nicht größer als die Unterseite einer Kaffeetasse – und heutzutage sind die größten Ideen ja immer noch oft in den kleinsten Dingen verborgen. Im vorliegenden Fall handelt es sich dabei um nichts Geringeres als die Zukunft der Etagenanzeigetechnologie.

Als Pionier in diesem Bereich hat SafeLine nun das erste völlig unabhängige Etagenanzeigesystem ohne jegliche bewegliche Komponenten auf den Markt gebracht. Um der Geschichte hinter diesem unabhängigen Etagenanzeigesystem auf den Grund zu gehen, müssen wir jedoch einige Jahre zurückblicken.

Neue Wege beschreiten

Im Jahre 2015 startete SafeLine eine Zusammenarbeit mit der wohl renommiertesten wissenschaftlich-technischen Hochschule Schwedens: der Königlichen Technischen Hochschule (KTH Royal Institute of Technology).

Gemeinsam und durch die Bündelung des Wissens der Hochschule einerseits und der hohen Qualität des größten Herstellers von Sicherheitsvorrichtungen für Aufzüge in Europa andererseits arbeiteten sie daran, die Forschung voranzutreiben und neue Wege zu beschreiten. So entstand das IPS.

Parallel dazu begannen sie, eine Etagenanzeige zu entwickeln, die zum IPS passt und quasi als sein "Gehirn" fungiert. Jedes Gerät für sich stellt noch keine großartige Errungenschaft dar – doch die Kombination beider Geräte ergibt ein Etagenanzeigesystem, das völlig unabhängig von der Aufzugsteuerung funktioniert und keinerlei bewegliche Komponenten erfordert.

"Schlüssel lag in ihrer Einfachheit"

Handwerk"Hierbei spielen maschinelles Lernen und intelligente Sensoren eine maßgebliche Rolle – Aspekte, die in der Branche heiß diskutiert werden und sehr gefragt sind", so Isaac Skog, Associate Professor im Bereich Signalverarbeitung an der Königlich Technischen Hochschule, der an der Entwicklung der Algorithmen für das IPS mitwirkte.

Das Paket funktioniert folgendermaßen: Das IPS wird auf dem Kabinendach installiert und sendet mit Hilfe seines integrierten Beschleunigungssensors Signale an das intelligente Etagenanzeigesystem FD1600. Das System benötigt nur eine einzige Fahrt zum "Lernen" – und schon kann das FD1600 die Signale lesen, sie aufgrund der Menge der empfangenen Signale interpretieren und präzise Informationen anzeigen.

"Der Schlüssel zu dieser Lösung lag in ihrer Einfachheit: Die Produkte sollten installationsfreundlich sowie schnell und einfach zu konfigurieren sein", erläutert Lars Gustafsson, R&D Manager bei SafeLine.

Installation dauert nur rund zwei Stunden

Darüber hinaus, so erklärt er, birgt die Trennung des Etagenanzeigesystems von der Aufzugsteuerung viele Vorteile in sich, da keine komplizierte Verkabelung sowie keinerlei zusätzliche Dokumentation für den Aufzugtechniker erforderlich sind und die eigentliche Installation nur etwa zwei Stunden dauert.

Dieses Lösungspaket zeigt sehr anschaulich, dass SafeLine bereits über langjährige Erfahrung darin verfügt, mit Liebe zum Detail zu arbeiten. Die Verwendung ein und derselben App für beide Geräte, die geringen Abmessungen und die größenbezogene Abwärtskompatibilität des FD1600 (wodurch kein Loch in der Kabinenwand zurückbleibt) ermöglichen eine absolut problemlose Installation.

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

"Es gibt nun beim besten Willen keinen einzigen Grund mehr, auf dieses Etagenanzeigesystem zu verzichten", fügt Gustafsson lachend hinzu. Da die Zusammenarbeit ein voller Erfolg war, wird sie nun für weitere Forschung fortgesetzt.

Dies bedeutet, dass es noch mehr innovative Produkte geben wird – zum Nutzen der Wissenschaft und der Kunden von SafeLine. IPS und FD1600 sind jetzt im SafeLine-Onlineshop erhältlich.

www.safeline-group.com

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