Samstag, 17. November 2018
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Lasten auf der Himmelsleiter

Auf fast 3000 Metern Höhe, in der Bergstation der neuen "Seilbahn Zugspitze" installiert Kone derzeit den höchst gelegenen Aufzug Deutschlands. In einem Jahr wird er den Betrieb aufnehmen.

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Ein zweiter Aufzug wird in der ebenfalls neuen, 1.945 m tiefer gelegenen Talstation montiert. Die Herausforderung liegt in der Anlieferung der Teile und der Montage der Aufzugsanlage: Da auf der Bergspitze Lagerfläche fehlt, muss alles punktgenau angeliefert und verbaut werden. Eine Materialseilbahn sorgt für den Transport der Teile in der Bauphase.

Dazu kommen die schwierigen klimatischen Bedingungen: starke Winde, Schnee und Kälte. Im Jahresmittel liegt die Temperatur auf der Zugspitze bei -4 Grad Celsius. Im Winter sinken die Werte schnell unter -20 Grad. Zum Ausgleich dieser Temperaturen wird der Einbau einer Heizung im Schachtkopf erforderlich.

Länderübergreifendes Vorhaben

Die beiden Kone Aufzüge in Tal- und Bergstation dienen mit ihren 1.600 kg Nennlast vorrangig der Versorgung der verschiedenen, auch gastronomischen Einrichtungen auf der Zugspitze. Von den Besuchern der Bayerischen Zugspitzbahn sollen sie nur ausnahmsweise genutzt werden.

Das Aufzugprojekt ist ein länderübergreifendes Vorhaben: Kone Österreich arbeitet seit längerem mit den Generalplanern und dem ausführenden Ingenieurbüro aus dem Bundesland Salzburg zusammen und bereitete daher das Projekt vor. Gemeinsam mit Kone Deutschland wurden die Anlagen anschließend im Detail geplant, deren Installation die deutsche Kone Organisation übernimmt. Denn die Aufzüge entstehen auf der deutschen Seite der Zugspitze im Auftrag der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG.

www.kone.de

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