Dienstag, 22. August 2017
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Nur der vollständige Austausch hilft wirklich

Meiller Aufzugtüren GmbH bietet seit vielen Jahren schon Modernisierungslösungen für alte, verbrauchte Fahrkorbabschlusstüren an.

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Fahrkorbabschlusstür im Austausch für Starlift (links) und Fahrkorbabschlusstür im Austausch für OTIS 9940H. (Foto: © Meiller Aufzugtüren)

Über die Hälfte der in Deutschland installierten Aufzüge ist über 25 Jahre alt. Dabei ist die Kabinenabschlusstüre die am meisten beanspruchte Türe, weil sie jeden Tür-Zyklus mit macht. Die elektrischen Komponenten an der Fahrkorbtüre verbrauchen meist erheblich mehr Energie als moderne Systeme. Ebenso sind die mechanischen Komponenten einem hohen Verschleiß ausgesetzt.

Technisch überholt

Die seinerzeit üblichen großen Motoren und die Koppelgetriebe mit starken Massen sind längst technisch überholt. Oftmals wird dann nur in kleinen Schritten repariert, mal die Führungen, mal die Laufrollen, mal ein Türsteuergerät. Das Gesamtsystem aber bleibt dabei das alte. Fahrkomfort, Design und auch die Störungsfreiheit bleiben dabei auf der Strecke.

Oftmals wird nur der Antrieb erneuert oder es werden Lösungen verbaut, bei denen der Antrieb und das Mitnehmersystem ersetzt werden. Es bleiben die beschädigten oder unansehnlichen Türblätter, die ausgeschlagene und verschlissene Teleskopmechanik und die Schwelle bestehen.

Verfügbarkeit von Ersatzteilen kostspielig

Trotz erheblichem Montageaufwand mit viel Bastelei kommen diese Lösungen nur selten an die frühere Performance der ursprünglichen Kabinentür heran. Der Mix aus alt und neu macht das System nicht wirklich zukunftssicher, da die Verfügbarkeit von Ersatzteilen für die verbleibenden Komponenten kostspielig und evtl. auch ungeklärt ist.

HandwerkWerden dann noch nach kurzer Zeit auch die Schachttüren anfällig und müssen gewechselt werden, muss dem Bauherrn mitgeteilt werden, dass man nun auch wieder eine neue, gerade erst teilmodernisierte, Kabinentür benötigt, da diese mit neuen Schachttüren natürlich nicht kompatibel ist.

Vollständiger Ersatz der Kabinentür

Anders agiert da das Meiller Konzept: Es sieht den vollständigen Ersatz der Kabinentür vor, der Mitnehmer ist auf die Hakenriegel der alten Schachttüren zugeschnitten. Alle Verschleiß- und Ersatzteile sind ersetzt und die neue Tür ist auf dem aktuellen Stand der Technik und der Normen.

Kommt nun nach einiger Zeit zum erforderlichen Austausch der Schachttüren, lässt sich der für die "alten" Hakenriegel verwendete Mitnehmer einfach gegen das aktuelle Modell der Meiller Tür ersetzen und somit ist das Türpaket auf dem neuesten Stand.

Meiller verfolgt konsequent die Philosophie der "Modernisierung" nach vorne mit nachhaltigen Lösungen, die unter dem Strich zumeist auch kostengünstiger sind. Meiller bietet ein breites Spektrum von kompletten Kabinentüren mit Sondermitnehmern, die kompatibel mit den Schachttüren anderer Hersteller sind.

Einheitliche Lösung gibt es nicht

Derzeit sind das über vierzig verschiedene Lösungen, zum Teil auch mit einer nach EN 81-20 erforderlichen Zuhalteeinrichtung. Diese mehr als vierzig angepassten Mitnehmerlösungen basieren zunächst auf den zwei- und vierblättrigen Kabinenabschlusstüren TTK 25, STK 26, TTK 28 mit einem speziellen Mitnehmer. Diese Kabinentüren sind dann jeweils auf die Fremdfabrikatstüren adaptiert, mit z.B. unterschiedlichen Türblattdicken oder Schwellenbreiten.

Eine einheitliche Lösung gibt es nicht, jede Lösung muss unbedingt an die individuelle Situation vor Ort abgestimmt sein. Ein Baustellenbesuch wird sich daher in der Regel nicht vermeiden lassen. Mit der kontinuierlichen Entwicklungsarbeit von nachhaltigen MOD-Konzepten bietet Meiller der Branche effektive und effiziente Lösungen für eine komplexe Problematik.

www.meiller-aufzugtueren.de

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