Digitale Unterstützung für die Instandhaltung
Mit einer Kombination aus künstlicher Intelligenz, durchdachter Einsatzplanung und mobiler App will der Softwarehersteller CSG AUPOS neue Maßstäbe in der digitalen Instandhaltung und Projektsteuerung setzen.
VON BERND LORENZ
Mit M-KART 4.0 stellt die CSG AUPOS Software Solutions GmbH eine modernere und umfangreichere Version ihrer Instandhaltungs-Software M-KART vor. Zu den Highlights der aktuellen Version zählt das Unternehmen den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Instandhaltungsprozess, die grafische Montage- und Baustellenplanung sowie eine mobile Anwendung.
"Wir haben M-KART 4.0 so konzipiert, dass Unternehmen, die sich etwa um die Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Heizungen, Druckbehältern oder Aufzügen, aber auch um das Facility Management kümmern, ihren gesamten Auftragsbestand verwalten und bearbeiten können", erklärt Nicole Lüdeke-Pirc, Geschäftsführerin von CSG AUPOS.
Funktionen von M-KART 4.0
Die Software M-KART 4.0 ist eine Instandhaltungs- und Serviceplattform für planende und ausführende Rollen. Sie besteht aus einer Desktop-Anwendung, in deren Fokus die Planung, Struktur, Steuerung und Pflege von Stammdaten liegt. Eine App, die sich auf mobilen Endgeräten installieren lässt, soll Technikern dabei helfen, Aufträge vor Ort abzuarbeiten, Zeiten zu erfassen oder Material zu buchen.
KI-gestützte Instandhaltung
Durch lernende Algorithmen erkennt M-KART 4.0 Muster in den Wartungsdaten, schlägt Maßnahmen vor und prognostiziert Ausfallrisiken, heißt es vonseiten des Softwarehauses. Die KI hilft außerdem bei der Priorisierung von Arbeitsaufträgen, optimiert die Ersatzteillogistik und schlägt automatisch Zeitfenster für Wartungsarbeiten vor.
Montage- und Baustellenplanung
In die Software ist eine grafische Montage- und Baustellenplanung integriert. Eine Drag-and Drop-Funktionalität sowie intelligente Prüfmechanismen sollen verhindern, dass Menschen, Maschinen, Werkzeuge oder Fahrzeuge doppelt verplant werden. Eine Plantafel stellt alle Informationen in Tages-, Wochen- oder Jahresansicht übersichtlich in M-KART 4.0 bereit.
Mobile App
Foto: Montage: © CSG AUPOS Software Solutions 2025/eigene Darstellung/okapidesignDie M-KART Mobile App soll Techniker im Feld unterstützen. Sie können damit zum Beispiel in Echtzeit Störungen erfassen, Material ein- und ausbuchen, Auftragsfortschritte zurückmelden, Fotos und Unterschriften dokumentieren sowie ihre Arbeitszeiten minutengenau erfassen und zur Abrechnung bringen.
KI hilft den Service-Mitarbeitern bei der Abfrage von Fehlercodes, fahndet nach Ursachen einer Störung und gibt Handlungsempfehlungen zur Behebung. Ein nützliches Feature dürfte der vorkonzipierte (aber individuell anpassbare) Aufmaßschein sein, den der Techniker vor Ort nur noch ausfüllen muss.
Testen, kaufen, nutzen
Es besteht die Möglichkeit, M-KART 4.0 kostenlos auszuprobieren. "Den Testzeitraum legen wir individuell mit den Interessenten fest. In der Regel sind es vier Wochen", sagt Nicole Lüdeke-Pirc. M-KART 4.0 kann auf einem lokalen Rechner, einem Server des Kunden oder in der Cloud installiert werden. Neben dem hauseigenen ERP-System AUPOS 4.0 lässt sich M-KART 4.0 über Schnittstellen auch an die Lösungen anderer ERP-Anbieter anbinden, beteuert sie.
Lizenzen der Software können direkt gekauft oder monatlich mit einer Mindestlaufzeit von drei Jahren gemietet werden. Die jeweiligen Preise sind auf Anfrage bei CSG AUPOS erhältlich. Je nach Größe des Unternehmens sollte überlegt werden, wer die Software nutzen darf. Zur Auswahl stehen die Modelle "Named User" (der Nutzer ist eine namentlich genannte Person) und "Floating User" (eine begrenzte Anzahl von Lizenzen wird unter einer größeren Gruppe potenzieller Nutzer geteilt).
Zurzeit nutzen rund 30 Unternehmen verschiedenster Größen und Branchen M-KART. "Wir haben die Software neu durchdacht und branchenneutral aufgebaut. Mit der Version 4.0 wollen wir neue Kundenkreise erschließen", so Nicole Lüdeke-Pirc.
Weitere Informationen: aupos.de
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