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Schutzrahmen für TKE-Beschäftigte

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TK Elevator (TKE) und die Industriegewerkschaft (IG) Metall haben am 18. Juni eine Prozessvereinbarung unterzeichnet. Sie soll die Beschäftigten vor den negativen Konsequenzen der Übernahme durch den Mitbewerber Kone schützen.

Die nun vereinbarte Prozessvereinbarung schafft verbindliche Leitplanken für den weiteren Verlauf des Verkaufsprozesses, erklärt die IG Metall Nordrhein-Westfalen in einer Pressemitteilung. Hintergrund sei, dass es aufgrund kartellrechtlicher Vorgaben zu Veränderungen wie Verkäufen oder Ausgliederungen von Unternehmensteilen kommen könne.

"Ziel der Vereinbarung ist es, sicherzustellen, dass solche Maßnahmen nicht zulasten der Beschäftigten gehen." Ein Sprecher von TK Elevator lehnte eine Stellungnahme dazu ab.

Zu den zentralen Punkten der Vereinbarung gehören laut der Arbeitnehmervertreter:

  • Stabilität des laufenden Betriebs: Der Geschäftsbetrieb wird unverändert fortgeführt, Investitionen laufen weiter und Maßnahmen, die das Unternehmen schwächen könnten, sind ausgeschlossen.
  • Klare Regeln für Strukturmaßnahmen: Mögliche Verkäufe oder Umstrukturierungen müssen geordnet, transparent und mit wirtschaftlicher Perspektive erfolgen. Ein Ausverkauf oder "Rosinenpickerei" wird ausgeschlossen.
  • Schutz bestehender Tarifverträge und Vereinbarungen: Bestehende Regelungen, insbesondere der Tarifvertrag "Zukunft Elevator", bleiben bis zum Abschluss des Verkaufs in Kraft.
  • Kündigungsschutz: Betriebsbedingte Kündigungen sind bis mindestens zum Abschluss des Verkaufs ausgeschlossen.
  • Starke Mitbestimmung: Betriebsräte werden frühzeitig informiert, kontinuierlich eingebunden und haben Einfluss auf alle wesentlichen Schritte.
  • Fortsetzung der Verhandlungen: Weitere Vereinbarungen zur langfristigen Absicherung ("Zukunft 2.0") sind bereits in Vorbereitung.

"Wir erreichen mit der Vereinbarung einen echten Schutzschirm für die Belegschaft", ist Yusuf Tüfekci, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats von TKE, überzeugt. Es gebe klare Zusagen zu Beschäftigungssicherheit, Standorten und Mitbestimmung. "Gleichzeitig ist klar: Das ist erst der Anfang – wir werden den weiteren Prozess aktiv gestalten."


Weitere Informationen: nordrhein-westfalen.igmetall.de

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