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Studie zur Digitalisierung im Gebäudebestand

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Die Digitalisierung soll dem Gebäudesektor helfen, den CO2-Ausstoß zu senken und Energie einzusparen. Eine von Digital Spine beauftragte Studie geht den Fragen nach, wie es um die Digitalisierung (von Aufzugsanlagen) im Gebäudebestand bestellt ist.

Die Studie von Digital Spine will eine Bestandsaufnahme für den Gebäudebestand geben. Das PropTech-Unternehmen aus Berlin hat das Handelsblatt Research Institute (HRI) damit beauftragt, ein Factbook zum Thema Gebäudedigitalisierung zu erstellen.

"Wir liefern eine Datenbasis, um zu demonstrieren, wie viel Potenzial in der Digitalisierung von Bestandsgebäuden steckt", erklärt CEO Simon Vestner in der Einleitung der 36-seitigen Studie "Der smarte Weg zum digitalen Gebäude – Daten und Fakten rund um das Thema Aufzüge und Gebäude". Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage von 300 Entscheiderinnen und Entscheidern aus Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten.

Unsicherheit bei Betreibern

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Sechs von zehn Befragten wissen demnach nicht, was allgemein die Digitalisierung einer Aufzugsanlage umfasst. Über ein Fünftel konnte keine Angaben zum Digitalisierungsgrad ihrer eigenen Aufzugsanlage machen. Abgefragt wurde beispielsweise, ob die Anlage über eine digitale Steuerung verfügt, ob eine Software- beziehungsweise Datenschnittstelle für das ganzheitliche Gebäudemanagement integriert ist oder ob die Daten per Machine Learning ausgewertet werden.

Die Verfasser der Studie leiten daraus die Erkenntnis ab, dass eine gewisse Unsicherheit rund um technische Themen besteht. Dies könnte sich auch dadurch erklären, dass sich in der Regel externe Dienstleister um Service, Wartung und Reparatur kümmern. "Eine der Herausforderungen für die Zukunft liegt also in der Struktur der Immobilienbranche: Die Inhaber und Vermieter müssen sich zunächst für den Aufzug interessieren. Und zwar nicht nur, wenn er stecken bleibt", heißt es im Factbook.

Argumente für Digitalisierung

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Auf die Frage, welche Vorteile mit einer digitalisierten Aufzugsanlage verbunden sind, zählten Verbesserung der Sicherheit, Transparenz bei Wartungen und Reparaturen, Kosteneinsparungen, Transparenz über den Zustand der Anlage in Echtzeit und Reduzierung des Energie- und Ressourceneinsatzes zu den fünf wichtigsten Argumenten.

Unter den digitalen Maßnahmen, die in den Gebäuden der Befragten zur Schonung von Ressourcen eingesetzt werden, steht auf dem sechsten Platz mit 18,2 Prozent die Digitalisierung der Aufzüge. Der Einsatz intelligenter Thermostate, die umfassender Erhebung aller Verbrauchsdaten und ein intelligentes Energiemanagement belegen die drei Spitzenränge.


Weitere Informationen: Die Studie kann online bei Digital Spine heruntergeladen werden: digitalspine.io

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