Mittwoch, 22. Januar 2020
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iDiscovery: Pre-Launch vor der interlift

Cedes hat mit iDiscovery ein Produkt auf den Markt gebracht, das die Sicherheit bei Aufzügen revolutionieren soll.

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(Foto: © Cedes)

Die Weltneuheit stellte Cedes vor kurzem Gästen aus ganz Europa vor, die so das Produkt schon vor der interlift kennenlernen konnten.

HandwerkFast fünf Jahre Arbeit liegen hinter der Entwicklung des iDiscovery. Es soll nicht nur eine völlig neue Stufe der Aufzugssicherheit, sondern auch viele vorher benötigte Einzelkomponenten überflüssig machen, erklärt Cedes. Was dahinter steckt und wie Aufzüge in Zukunft mit iDiscovery unterwegs sind, erfuhren die Verantwortlichen der großen Aufzugsteuerungshersteller aus ganz Europa bereits vor der interlift. Mit dem Pre-Launch wollte Cedes die Zwischenkunden vor der offiziellen Produkteinführung über das iDiscovery informieren.

40 Firmenvertreter aus neun Nationen folgten der Einladung am 19. und 20. September 2019 nach Landquart. "Das große Interesse an unserem Produkt ehrt uns, und es zeigt uns auch, dass der Markt wirklich auf ein Produkt wie das iDiscovery gewartet hat", erklärte Andreas Hunziker, Managing Director EMEA & RoW.

Nur noch ein System

Das iDiscovery ist Positions-Überwachungssystem und zusammen mit APS (Absolute Positioning System, Schacht-Informationssystem) von Cedes übernimmt es fast alle sicherheitsrelevanten Funktionen eines Aufzugs. Statt vieler mechanischer braucht es jetzt also nur noch ein System. Cedes Group CEO Christian Erik Thöny informierte die geladenen Gäste persönlich über die Vorteile des neuen Produktes.

HandwerkJede Komponente des iDiscovery wird auf den firmeneigenen Produktionsanlagen in Landquart gefertigt und geprüft; davon konnten sich die Gäste bei der Werksführung überzeugen. Der Testaufzug, der in diesem Jahr bereits über 1.2 Millionen Fahrten absolviert hat, veranschaulichte die einfache Konfiguration des iDiscovery im Feld.

Eine Lernfahrt kann jederzeit unabhängig von der Position der Kabine gestartet werden und bereits ein einmaliges Vorbeifahren an den Positions- und Geschwindigkeitsclips liefert dem handlichen Gerät alle für die Konfiguration benötigen Informationen. Um wie viele Zentimeter nachjustiert werden kann und wie es sich mit der Montage des Bandes bei einer schiefen Schachtwand verhält – das waren einige der Fragen der Fachbesucher zur Entwicklung und zum Fahrgebrauch.

Weniger Zeit und weniger Kosten

"Das iDiscovery ist ein super performantes System, es ist sehr durchdacht, modular, und macht insgesamt einen hochprofessionellen Eindruck", lobte Peter Gerstenmeyer, Leiter der Produktentwicklung bei Böhnke + Partner GmbH. Im Simulationsraum konnten die Gäste die neue Technik schließlich selbst ausprobieren — auch hier entwickelten sich angeregte Diskussionen mit Michael Schatt, Projektleiter APS bei Cedes.

HandwerkVor allem die erhöhte Sicherheit, die das iDiscovery bietet, schien die Gäste zu beeindrucken. Mehr Sicherheit für die Personen, die den Aufzug benutzen, aber auch für das Wartungspersonal – die Fragen der Firmenvertreter ließen auf die strengen Anforderungen der großen Firmen in Sachen Sicherheit schließen. "Und hier überzeugte iDiscovery auf ganzer Linie", erklärte Hunziker anschließend erfreut.

"Aber iDiscovery ist noch etwas: Es ist weniger. Weniger komplex, für die Inbetriebnahme braucht man weniger Zeit, und das wiederum führt zu weniger Kosten", betont Cedes. "Der Weg über die Einsparung von Montagezeiten und damit Personalkosten sehe ich als den richtigen Weg, hier scheint iDiscovery einen ganz klaren Vorteil zu bieten", so Jörn Wittig, Geschäftsführer der GAT Gemeinschaft Aufzugs-Technik eG.

cedes.com

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