Samstag, 20. April 2019
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Sichere und robuste Sensorik für den Lift

Die ELGO-Gruppe beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit Lösungen zum Messen und Positionieren. Für den Liftbereich bietet ELGO ein breites Spektrum an Sensorik an.

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Schachtkopiersysteme für Förderhöhen von 160 bis 1.500 Metern. (Foto: © ELGO)

Das Spektrum reicht vom kleinsten Sensor, dem ­Limax2M, mit welchem Förderhöhen von 160 Metern und eine Geschwindigkeit von bis 4 m/s möglich sind, bis hin zum SIL3 zertifizierten Sensor, dem Limax3CP, der für Förderhöhen bis 262 Metern und Geschwindigkeiten bis 10 m/s ausgelegt ist.

HandwerkFür das High-Rise Marktsegment hat ELGO einen speziellen Sensor entwickelt, den Limax4RED, der eine Förderhöhe von 1.500 Metern abdeckt und eine Geschwindigkeit von bis zu 20 m/s sicher detektieren kann.

Dieser Sensor ist sowohl in einer geführten als auch in einer ungeführten Variante erhältlich. Beide Varianten können sehr einfach für Schrägaufzüge verwendet werden, wo ein berührungsloses sicheres und gegen Umwelteinflüsse unempfindliches Sensorsystem notwendig ist.

Neues Produkt entwickelt

Weitere Produkte, die bereits seit Jahren erfolgreich in anderen Marktsegmenten eingesetzt werden, sind Polräder und hochauflösende Linear­messsysteme, die sich bestens in rauem Umfeld, zum Beispiel in Applikationen der mobilen Automation, bewiesen haben. Diese Sensoren bietet ELGO mit entsprechenden Schnittstellen nun auch speziell im Aufzugsmarkt an.

Zur Geschwindigkeitsüberwachung der Haupt­achse einer Fahrtreppe hat ELGO ein neues Produkt entwickelt, mit welchem die Sicherheit bei der Modernisierung von Fahrtreppen erhöht werden kann, indem ein Polring um die Haupt­achse montiert wird. Die spezielle Magnetisierung des Rings ermöglicht ein unterbrechungsfreies Einlesen der Kodierung und damit die sichere Überwachung der Hauptachse.

Erfassung von Lage und Drehzahl an Antriebswellen

HandwerkStandardisierte Produkte, wie die Sensor-Baureihen LMIX und EMAX sind seit Jahren auf dem Markt und haben sich in zahlreichen Applikationen bewährt. Sie ermöglichen eine inkrementelle oder absolute rotative Erfassung von Lage und Drehzahl von Antriebswellen aller Art und gelten als robuste und montagefreundliche ­Alternativen zu optischen Drehgebern.

Ein weiteres Produkt für die Anwendung im Liftbereich ist der Floor-Sensor, der zur Überwachung von Gebäudesetzung und zur Erkennung einer präzisen Bündig-Stellung des Fahrkorbs unter allen Bedingungen eingesetzt wird. Dieses Bündig-Signal kann ferner mit der Absolut-Position der Sensortechnik verglichen werden.

So erhält man jederzeit eine Information darüber, ob die Kabine sich abgesenkt hat oder ob sich vielleicht das Gebäude aufgrund von Umwelteinflüssen (starke Erwärmung durch Sonneneinstrahlung, Gebäudesetzung …) verändert hat. Hauptsächliches Einsatzgebiet der Floor-Sensoren ist die präzise Positionierung in Hochhäusern und in speziellen Anlagen, die zum Beispiel mit Gabelstaplern befahren werden; als Rückmeldeeinrichtung für Aufsetzvorrichtungen.

Breites Schnittstellenangebot

Die Sensortechnik für den Lift umfasst Schnittstellen mit SSI, CANopen (DS406 und DS417) ­sowie spezielle RS-485 und RS-422 Protokolle. Für Kundenvarianten bietet ELGO, basierend auf den oben genannten Schnittstellen, auch Sonderprotokolle an.

HandwerkFür die nach EN61508 zertifizierten Sensoren (SIL3) stehen CANopen DS406 und DS417 zur Verfügung. Somit werden alle marktüblichen Schnittstellen abdeckt. Neben der Zertifizierung nach EN81-20, -21 und -50 (Europa) sind die ELGO-Sensorsysteme auch für UL/CSA (USA) und TSG T7007 (China) zertifiziert. Die Produkte können somit weltweit eingesetzt werden.

Auch auf der Interlift 2019 will der Mess- und Positionierspezialist wieder mit neuen Lösungen für den Liftbereich die Kunden überzeugen und einen dazu Beitrag leisten, dass Aufzüge sicher und schnell positioniert werden können. 

www.elgo.de

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