Sonntag, 19. Januar 2020
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KfW-Fördermittel für Aufzugeinbau erhöht

Das Bundesbauministerium hat die Fördermittel für Maßnahmen zur Barrierereduzierung für dieses Jahr auf 100 Millionen Euro erhöht. Sie können auch für den Einbau von Aufzügen genutzt werden.

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(Foto: © Yaroslav Astakhov/123RF.com)

Bisher waren es 75 Millionen Euro. Sie wurden erhöht, weil die Nachfrage nach Fördermittel zur Barrierereduzierung anhaltend hoch sind. Die Zuschüsse können ab sofort bei der KfW beantragt werden.

"Niemand sollte umziehen müssen, nur weil seine Wohnung nicht altersgerecht gestaltet ist", erklärte dazu Bundesbauminister Horst Seehofer. Profitieren sollen ältere Menschen, Familien mit Kindern aber auch Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Das sind die Konditionen:

• Gezahlt werden Investitionszuschüsse von bis 6.250 Euro für Bau-Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand gesenkt und die Sicherheit erhöht wird.
• Zu den typischen Modernisierungsmaßnahmen zählen etwa der Einbau einer bodengleichen Dusche, das Entfernen von Türschwellen oder eben auch der Einbau von Aufzügen.
• Für einzelne Maßnahmen vergibt die KfW Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten (max. 5.000 Euro).
• Wer sein Haus zum Standard "Altersgerechtes Haus" umbaut, bekommt 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 6.250 Euro) von der KfW erstattet.

Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben im KfW-Zuschussportal online stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage.

Informationen zu den Fördermöglichkeiten gibt s auf der Internetseite www.kfw.de/455-b oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002.

www.kfw.de

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