RST Elektronik: Insolvenz und Neubeginn
Die RST Elektronik GmbH hat am 19. Mai 2026 vorläufige Insolvenz angemeldet. Am 1. August hat das Unternehmen jedoch einen Neustart gemacht. Was sich bei RST Elektronik geändert hat:
Die neue RST Elektronik GmbH hat ein schlankeres Portfolio und eine klare Ausrichtung auf die Leistungselektronik. Sie bleibt aber ein Familienbetrieb, allerdings gab es Änderungen in der Gesellschafterstruktur. Neuer Hauptgesellschafter ist Nick Doberstein, der Sohn des bisherigen Hauptgesellschafters und Geschäftsführers Alfred Doberstein. Dieser ist weiterhin als angestellter Geschäftsführer für das Unternehmen tätig.
Konzentration auf Leistungselektronik für den Aufzugsbau
Foto: © RST ElektronikDie neue RST Elektronik hat sich komplett aus dem Steuerungsbau zurückgezogen und konzentriert sich nun ausschließlich auf die Leistungselektronik für den Aufzugsbau. Damit stehe das Unternehmen nicht mehr im Wettbewerb zu anderen Steuerungsherstellern, betont Alfred Doberstein.
"Wir werden aber weiterhin für alle bisherigen Produkte aus unserem Haus Reparaturen und Ersatzteilversorgung anbieten. Die Kunden können sich jederzeit an uns wenden", erklärt der Geschäftsführer.
"Durch die Übernahme mehrerer kleiner Aufzugsunternehmen durch Konzerne haben wir einige wichtige Kunden verloren", so beschreibt Doberstein die Hauptgründe für die vorläufige Insolvenz. Außerdem habe man nicht genügend neue qualifizierte Vertriebsmitarbeiter finden können, um den Vertrieb weiter auszubauen.
Weitere Informationen: rst-elektronik.de
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